... Hornsteine aus der Niederlausitz ...

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Funde von Siliziten sind in der Niederlausitz in den Sedimenten der Paläoflüsse (u.a. Urelbe) und im Verwitterungsschutt der Endmoränen zu erwarten. Die Flüsse entwässerten ab Miozän/Pliozän das südliche Gebirgshinterland und verfrachteten dabei enorme Geröllmassen in die Lausitz. Mehrere Eisvorstöße vermischten dieses Material mit nordischen Sedimenten. Die Herkunft der Flußgerölle wird im allgemeinen mit Böhmen und Döhlener Becken angegeben, aber auch das Riesengebirgsvorland Westpolens wäre denkbar. Funde von silifizierten Pflanzenachsen verschiedenes Alters (Dadoxylon sp., Psaronius sp., Stigmarien, Tempskya sp. u.a. ), Hornsteinen und Kieseltorfgeröllen sind im gesamten Untersuchungsgebiet möglich, wobei Felder und Kiesgruben innerhalb von Urelbeläufen am ergiebigsten sind. Qualitativ gute Stücke wurden (leider nur selten) auch auf Feldern der Ortrander-Grödener-Endmoräne (Saale I) gefunden.

Text: W.GEHLERT/Lauchhammer, Aufnahmen: H.SAHM/Dresden, R.KRETZSCHMAR/Chemnitz

 

D-047-10, Madenstein

 
 

 

 
   

D-047-09, Hornstein mit Gymnospermenwurzeln

 

D-085-06, Hornstein mit Wurzeln und Blättchen

 
   

D-116-12, Hornstein mit ?Koniferen-Blättchen

 

D-066-03, Kieseltorf mit "Reißverschlußstruktur"

 

Z-037-01, Silizit mit fossilen Resten

 

Z-008-05, Hornstein mit "Bohnenstruktur"

 

Silizit mit achatisierter Bänderung

 
           

Beobachtungen

Kieselschiefer mit fossilem Inhalt Ausstellungen zum Thema fossilführende Hornsteine      

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