... Hornstein aus Nordwestsachsen ...

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Die Nordwestsächsische Vulkanitsenke, welche durch das Granulitgebirge vom Erzgebirgischen Becken getrennt wird, ist mit den verschiedensten Hornsteinfundstellen gesegnet. Dieses liegt an lokal unterschiedlichen Entstehungsorten (und -zeiten), vorrangig ist jedoch die eiszeitliche Verteilungswut dafür verantwortlich, daß Silizite in vielen Kiesgruben des Zielgebietes vorkommen. Auch spielen alte Flußläufe wie die des Altenburger Flusses, der Mulde und Elbe anscheinend eine große Rolle.

Auf den folgenden Seiten werden interessante Stücke von Sekundär- und Primärfundstellen Nordwestsachsens gezeigt. Dabei können leider nur wenige Funde mit den qualitativ hochwertigeren aus Tschechien oder dem Döhlener Becken konkurrieren (ausgenommen vielleicht die Hornsteine der Kiesgrube Nobitz). Die Inhalte sind dennoch vergleichbar und so könnte die Auswertung mit Hilfe von Funden aus Freital und Nova Paka vorankommen. Dabei gilt es übrigens nicht nur, die fossilen Reste zu identifizieren, sondern auch die primären Ablagerungen zu finden, welche das Material für die nicht immer nur eiszeitliche Verfrachtung geliefert haben.


 
   

Löbnitz
Silizite aus der Kiesgrube Löbnitz bei Bitterfeld (Sachsen).

 
   

Altenburg - Nobitz
Hornstein aus der Kiesgrube Nobitz bei Altenburg (Thüringen).

 
   

Börtewitz
Hornstein aus dem Anstehenden von Börtewitz bei Leisnig (Sachsen).

 
   

Hainichen
Kieseltorf aus der Lehm-/Tongrube bei Hainichen (Sachsen).

 
   

Neuenmörbitz
Hornstein aus der Kiesgrube Neuenmörbitz bei Kohren-Sahlis (Thüringen).

 
   

Penig - Dittmannsdorf
Hornstein aus der Kiesgrube Nähe Dittmannsdorf bei Penig (Sachsen)

 
   

Rüdigsdorf
Kieseltorf der alten Rüdigsdorfer Porphyrbrüche bei Kohren-Sahlis (Sachsen)

 
   

Schömbach
Hornstein aus dem Kieswerk Schömbach bei Kohren-Sahlis (Thüringen).

 

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