... Hornstein vom Donnersberg ...

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Die Kieselhölzer aus der Pfalz sind schon eine Weile bekannt. Mindestens seit 1908 beschäftigen sich Paläontologen mit den vor allem von Koniferen und Cordaiten stammenden silifizierten Hölzern vom Donnersberg. Auch bietet der Tuff 3 hervorragende Pflanzenfossilien (z.b. Dicranophyllum hallei) in Abdruckerhaltung. Bekannt ist weiterhin der Umstand, dass sich auf Feldern in der Nähe von Winnweiler und Schallodenbach Hornsteine in zum Teil eindrucksvoller Menge finden lassen. Ein Großteil ist dabei als regelrecht fossilarm zu bezeichnen, andere Stücke zeigen in einer sehr guten Erhaltung interessante Details der Pflanzenwelt des Rotliegend. Herauszuheben sind dabei körperlich erhaltene Blättchen des Farnsamers Autunia naumannii sowie die silifizierten Wurzelböden und Ostracodenreste aus Schallodenbach. Auch hier gilt es sicher noch eine Menge zu entdecken in diesen Siliziten.

Ein besonderer Dank geht nach Tiefenthal an ROBERT NOLL für die Anfertigung und Bereitstellung der hier gezeigten, exzellenten Aufnahmen. Eine echte Augenweide für den Hornsteinfreund wie ich finde.

 

Felder bei Schallodenbach / Winnweiler

 
   

Hornstein mit Fiedern von Autunia naumannii

 

Hornstein mit Dicranophyllum sp.

 

Hornstein mit Dadoxylon - Fragmenten

     

Hornstein mit Gymnospermenwurzeln

 

Hornstein mit Gymnospermenwurzeln

 

Hornstein mit Gymnospermenwurzeln

 

Hornstein mit Wurzeln und Algenbildungen

     

Hornstein mit Algenbildungen

 

Hornstein mit Muschelkrebsen

   

Seismite und Kieselhölzer

 
           

Beobachtungen

Ausstellungen zum Thema fossilführende Hornsteine filigrane Pflanzenreste im Hornstein Wurzeln mit Kruste aus Alzey    

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